Naturkino Allensbach, Drumlin-Runde
Schwer
Großes Kino in Echtzeit – die Natur schreibt die besten Drehbücher
Das Allensbacher Naturkino sind vier Rundwanderwege über den
landschaftlich reizvollen Bodanrück. Die Mammut-, Hochfirst-, Drumlin-und Ried-Runde.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Geologische Highlights / Kulturelle Highlights
Wegebeschaffenheit
Wegmarkierung
Beschilderung Allensbacher Naturkino, Drumlin-Runde
Jeder Weg erzählt eigene Geschichten von Landschaft, Wandel und Leben und führt zu besonderen Naturschauplätzen, Orte zum Innehalten, Beobachten und Staunen.
Die Drumlin-Runde führt durch eine einzigartige Hügellandschaft zwischen den Orten Kaltbrunn und Freudental, geformt von den Kräften der letzten Eiszeit. Sanfte Erhebungen, weite Felder, blühende Streuobstwiesen und schattige Waldstücke bilden die Kulisse für ein Naturerlebnis in „Echtzeit“.
Klappe auf – Wanderschuhe schnüren, wahrnehmen, wachsam sein – mit Tiefenschärfe die Landschaft entdecken!
Wegbeschreibung
Naturkino mit Hotspot Eiszeithügel
Die Drumlin-Runde beginnt am Parkplatz „Zum Riesenberg“ im Allensbacher Ortsteil Kaltbrunn. Der Zuweg führt rechts an der Sporthalle vorbei, entlang des schattigen Bouleplatzes und über den Lindenweg bis zum Einstieg in die eigentliche Rundtour. An der nächsten Kreuzung biegt man rechts in die Straße „Zur Breite“ ein. Zwei „Schon gewusst?“-Tafeln informieren hier über das Fischerhaus und die Alemannengräber auf dem Müllerhof.
Kurz darauf führt der Weg nach links und schlängelt sich auf einem Wiesenpfad durch die sanft gewellte Landschaft. Am Waldrand entlang umrundet die Route den Roßberg. Nach der Überquerung der Markelfinger Straße geht es leicht links in einen Forstweg, an der vierten Kreuzung weiter auf einen schmaleren Pfad und an der nächsten Kreuzung rechts in den schattigen Wald.
In einer sanften S-Kurve steigt der Weg bergan. Ein kurzer Abstecher führt zum Naturschauplatz Hörplatz „Stimmen der Natur“, wo der Wald zu einem Freiluftkonzert wird: Die „Zwitscherkiste“ lässt hier zuverlässig Klangbilder auf Tonspuren erklingen.
Zurück auf dem Hauptweg führt die Strecke nach rechts Richtung Freudental, vorbei an Weiher und Spielplatz. Ein kurzes Stück folgt man der Langenrainer Straße, dann geht es links hinauf zum Waldrand. Dort öffnet sich der Blick auf den Naturschauplatz Drumlin – mit Panoramaliege und Aussicht auf das malerisch gelegene, rosafarbene Schloss Freudental. Eine Infotafel erläutert die Entstehung dieser typischen Eiszeithügel.
Der Weg verläuft weiter durch den Wald. An der zweiten Kreuzung hält man sich halblinks; zur passenden Jahreszeit lassen sich hier Sandbienen beim Nestbau beobachten. Anschließend führt der Pfad leicht bergab und rechts am Waldrand entlang zu einer alten Streuobstwiese – einem wertvollen Lebensraum für Insekten und Vögel.
An der nächsten Gabelung geht es zweimal links, durch ein kleines Waldstück und über die Straße hinweg bis zum Dürrainhof. Dort rechts durch offene Wiesen bis zur Allensbacher Straße, gleich wieder rechts ins „Zauberwäldchen“ und über einen Holzsteg zurück zur Straße.
Nun links halten und anschließend rechts über den Kellhof weitergehen, wo häufig Pferde auf den Weiden stehen. Entlang der Allensbacher Straße führt der Weg bis zur Wiesenstraße. Hier lohnt sich ein Blick in den Himmel: Mit etwas Glück sind die Kaltbrunner Störche bei ihren eindrucksvollen Flugmanövern zu beobachten.
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, Regen-, Sonnen- und Zeckenschutz empfohlen.
Weitere Informationen
Naturkino-Flyer demnächst im Kultur- und Tourismusbüro Allensbach erhältlich.