Hörplatz
Stimmen der Natur
Naturschauplazt Ried- und Drumlin-Runde
Ein großes Orchester
Eiszeitliche Senken, heute gefüllt mit Mooren oder feuchtem Grünland, treffen auf lichte Ackerflächen und Wälder. Dieses vielfältige Mosaik der Lebensräume ist die Freilichtbühne für ein vielstimmiges Naturorchester.
Wer innehält, hört im Frühjahr bis in den Frühsommer eine Konzertmatinée, die ihresgleichen sucht. Zu den lautesten Solisten gehören Meise, Amsel, Zilpzalp, Singdrossel, Buchfink, Kleiber, Zaunkönig und bis in den Sommer hinein, die melodisch singende Mönchsgrasmücke.
Doch nicht nur Vögel liefern Tonspuren. Auch das raue „Bellen“ eines Rehs, das hohe Kläffen eines Fuchses oder das Zirpen von Grillen und Heuschrecken sind zu hören.
Zur Soirée huschen Fledermäuse entlang der Waldkante. Sie machen Lärm, jedoch lautlos für das menschliche Ohr, denn ihre Töne sind zu hoch. Wer hier zum Klangjäger wird, entdeckt akustische Besonderheiten, Hörbilder statt Dialoge und erlebt, dass Stille in der Natur nie ganz still ist.
Klangbilder auf Tonspur
Vor Ort: Kurbeln, Knopf drücken – und die Natur spielt auf! Die Zwitscherkiste, Live-Mittschnitte zum Nachhören.
Klappe auf
- Ton an – für das Soundarchiv der Naturstimmen.