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Riech- oder Duftstoffe sind Substanzen, die man einem Produkt beigibt

- um es zu parfümieren,

- um den Geruch anderer Komponenten  zu überdecken oder

- um auf Stimmungen und Gefühle einzuwirken.

 

Die Herstellung dieser Substanzen erfolgt

- synthetisch

- durch Extraktion aus Naturprodukten

  oder

- durch eine Kombination von beidem.

 

Duftstoffe sind in vielen Haushaltsprodukten enthalten. In jüngerer Zeit werden Duftstoffe auch gezielt in der Raumluftbeduftung, im Sinne eines Duft-Marketings eingesetzt.

 

Einsatzgebiete von natürlichen und synthetischen Duftstoffen:

Wasch- und Reinigungsmittel

Kosmetika und Parfüms 

Säuglingspflegemittel, Körperpflegemittel

(Cremes, Seifen, Haarsprays, Deos, ...)

Duft- und Raumsprays,

Duftlampen und Duftkerzen,

Duftgele, Duftsäckchen (Wäsche)

Duftpapiere, -Karten und –Geschenkartikel

Toilettenpapier

Duftbäumchen (Kfz)

Raumbeduftungsanlagen (Duftsäulen)

Klimaanlagen

Zigaretten und Tabake

Lebensmittel,

Arzneimittel

Aromatherapie

Farben, Lacke, Hölzer (Terpene), Baustoffe

Möbel, Geräte, Einrichtungsgegenstände

Heizöl, Gas

Abwasserbeduftungsanlagen   u. a..

Hintergrundsinformationen

-   80 - 90% der über 3000 Substanzen, die in Duftstoffen Verwendung finden, sind synthetisiert, meist aus Erdöl-

    derivaten.

-   Fieber, Migräne, Hautausschläge, Asthma, Schwindel, Herzbeschwerden, Geburtsschäden, Krebs sowie viele

    andere Beschwerden und Krankheiten können in Zusammenhang mit Duftstoffen stehen.

-   Die Industrietests betreffen Auswirkungen auf die Haut. Selten beurteilen sie die Effekte auf den respiratorischen, 
    neurologischen, reproduktiven oder systemischen Bereich.

-   Duftstoffe können selbst in winzigen Dosen Wirkungen im Zentralen Nervensystem auslösen.

-   Chemikalien können auch in so genannten Niedrigdosen krank machen.

-   Für die Festlegung der Grenzwerte einzelner Substanzen werden laut

    regulatorischer Anforderung nur wenige toxikologische Untersuchungen durchgeführt. Zur Bewertung werden in der Regel

    vor allem die Dosis und überwiegend Akuteffekte herangezogen. Weder Kombinationseffekte, noch die Rolle der

    Halbwertszeiten, die Dauer der Einwirkung, die Temperatur, noch ein mögliches Suchtpotential werden adäquat

    untersucht und bleiben somit weitgehend unberücksichtigt.

-   Auch natürliche Duftöle können Reaktionen auslösen.

-   Viele Substanzen sind ähnlich langlebig und fettlöslich wie Chlor-Pestizide.

-   Duftstoffe bleiben in Gewässern erhalten wie andere langlebige organische     Schadstoffe, etwa Pestizide.

 

Einige in Duft- und Riechstoffen häufig verwendete Substanzen und ihr gesundheitsschädigendes Potential

- Essigsäurebenzylester

   Betroffene Organe: Nerven, Nieren, mögliches Karzinogen

Benzylalkohol

  Sedativum für das Zentrale Nervensystem (ZNS)

2,6-di-tert-butyl- p-Kresol

  Betroffene Organe: Lungen, mögliches Karzinogen

Cumarin

   Karzinogen bei Tieren

- p-Cymol

   Betroffene Organe: ZNS

   Chronischer Effekt: Lungen-, Leber u. Nierenschäden

Diethylphthalat

   Betroffene Organe: Nerven, mögliches Risiko angeborener Missbildungen beim Fötus

Moschus-Keton

   Verstärkt die karzinogene Wirkung  anderer Stoffe. Nachgewiesen in Blut, Fettgewebe und Brustmilch

   Überwindet Plazentaschranke

Moschus-Xylen

   Karzinogen in Tierversuchen, nachgewiesen in Blut, Fettgewebe und Brustmilch, überwindet Plazentaschranke

- 3,7-Dimethy-6-Octen-1-ol

   Äußerst schädlich für das Gewebe der Schleimhäute und die oberen Atemwege

- Toluol Betroffene Organe: Leber, Nieren, Gehirn, Blase. 

   Eine der neun wichtigsten Grundsubstanzen für die Synthese von Duftstoffchemikalien

- 4-Vinylphenol

   Toxisch bei Inhalation, kann die Fruchtbarkeit  beeinträchtigen, sensibilisiert Atemwege und Haut.

- 2,6-Xylenol

   Toxisch bei Inhalation. Der Stoff schädigt die oberen Atemwege, Augen und Haut.

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