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Kinderbetreuung - Umfrage durch das Institut für Demoskopie

 

Um eine Grundlage für die künftige Ausrichtung der Betreuungsanbebote im Kindergarten- und Krippenbereich zu erhalten, aber auch um die Zufriedenheit mit der aktuellen Betreuungssituation zu erfahren, wurde im Sommer 2017 eine Umfrage unter Eltern durchgeführt. Diese Umfrage kann als Basis für die weitere Bedarfsplanung im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten dienen und den Gemeinderat bei seiner Beschlussfassung unterstützen.

Wegen der Wichtigkeit und des Umfangs wurde der Fragebogen zusammen mit dem Institut für Demoskopie (IfD) erarbeitet. Die Auswertung der Umfrage erfolgte durch das IfD. Die Präsentation der Ergebnisse können Sie nachfolgend downloaden.

 

 

Interpretation der Ergebnisse:

 

Wichtig war für die  Gemeinde: „Wo steht die Kinderbetreuung und was kann verbessert werden?“

 

An der Erstellung des Umfragebogens waren neben Verwaltung, Gemeinderat und Demoskopie auch Vertreter des „Runden Tisches“ sowie Erzieherinnen beteiligt.

 

Das Institut für Demoskopie verschickte im Oktober 2017 insgesamt an 272 Eltern von Kindern unter 6 Jahren eine schriftliche Befragung.  Die Rücklaufquote lag bei 146 Fragebögen, dies entspricht 54 Prozent.

 

Die Ergebnisse der Umfrage können wie folgt interpretiert werden:

 

Die Gemeinde beschäftigt sich intensiv mit dem Thema der Kinderbetreuung. Da auch schon einige Verbesserungen in der Kinderbetreuung seitens des Gemeinderats beschlossen wurden, ist es für die Gemeinde wichtig, das Feedback der Eltern in die Projekte mit einfließen zu lassen.                    

 

 

Gutes Zeugnis für Allensbacher Betreuungseinrichtungen

Die Gemeinde erhält als Umfrageergebnis im Durchschnitt die Schulnote „gut“. Eine „schlechte zwei“ gibt es jeweils für die Betreuungszeiten und „den Zustand des Gebäudes“. Dies betrifft insbesondere die Nachmittagsbetreuung sowie den baulichen Zustand des Montessori-Gebäudes.

Auf beide Bereiche wird weiter unten nochmals eingegangen.

 

Positiv ist auch das Ergebnis zur Frage nach der Kinderfreundlichkeit der Gemeinde. Insgesamt halten 16 % der Eltern Allensbach für sehr kinderfreundlich und 68 % für eher kinderfreundlich. Nur 14% halten Allensbach für nicht kinderfreundlich. 

Es zeichnet sich für Allensbach klar ab, dass Eltern von Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren  zufriedener mit den Betreuungsangeboten sind, als Eltern von Kindern unter 3 Jahren.  Die vorhandene Unzufriedenheit der Eltern von Kindern im Alter von unter 3 Jahren lässt sich klar mit den bisher fehlenden Betreuungskapazitäten begründen. Vor dem Wiedereinstieg in den Beruf entsteht für einige Befragte eine Ungewissheit wegen fehlender Zusagen über Betreuungsplätze. Dies führt in der Konsequenz zu Unzufriedenheit. 
Eltern von Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren sind eher aufgrund der fehlenden Ganztagesbetreuung unzufrieden.

Insgesamt 55 % der befragten Eltern von Kindern unter 6 Jahren sind mit den Angeboten zur Kinderbetreuung zufrieden. Rund 43 % der Eltern sind „eher unzufrieden“ bis „sehr unzufrieden“.

Die Eltern wurden außerdem gefragt, ob die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gut funktioniert oder nicht gut funktionert. Auffälig dabei ist, dass hauptsächlich die Eltern mit den Betreuungseinrichtungen zufrieden sind, bei denen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie „gut klappt“. Eltern bei denen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eher „nicht klappt“ sind auch seltener zufrieden mit den Betreuungseinrichtungen.

Ein gleiches Bild ergibt sich auch bei den Eltern, die nach der Geburt des Kindes berufliche Abstriche machen mussten. Die Befragten, bei denen kein Elternteil berufliche Abstriche machen musste, gaben 79 % an, dass sie mit den Betreuungseinrichtungen zufrieden sind. In der Gruppe, in der beide Elternteile berufliche Abstriche machen mussten, gaben nur 31 % an, dass sie mit den Betreuungseinrichtungen zufrieden sind.

Insgesamt gaben 30 % der Eltern an, dass sie keine beruflichen Abstriche nach der Geburt des Kindes machen mussten. Bei einem Anteil von rd. 70% hat zumindest ein Elternteil wegen eines fehlenden oder unzureichenden Betreuungsplatzes berufliche Abstriche gemacht. Dennoch gaben ca. zwei Drittel der Befragten an, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Allensbach gut funktioniert.

Ziel der Gemeinde ist weiterhin, diesen Bereich zu stärken. Beschluss des Gemeinderates ist daher, der Ausbau der Kinderbetreuung durch ein neues Kinderhaus sowie einen neuen Wald-Kindergarten. Im Haushalt ist außerdem der Ausbau von Ganztagesplätzen vorgesehen. Für die Betreuung von unter 3jährigen Kindern wird kurzfristig eine Übergangsgruppe im Modulbau geschaffen.

 
Betreuungseinrichtungen ganz allgemein
 

Im  Durchschnitt  erhielten  die  Betreuungseinrichtungen  der  Gemeinde  Allensbach  von  den  Eltern  von  Kindern  unter  6  Jahren  die Schulnote „gut“  (2,0):

 

 
 

Atmosphäre in den Betreuungseinrichtungen

 

Für die allgemeine Atmosphäre in den Betreuungseinrichtungen ergibt  sich  im  Durchschnitt  ebenfalls  die  Note  2,0.  Dabei  wurde  das Kinderhaus  Am  Walzenberg  mit  einer  Durchschnittsnote  von  2,6 deutlich  negativer  bewertet  als  die  anderen  Betreuungseinrichtungen. Auch wenn dies insgesamt immer noch eine gute Note ist, fällt sie im Vergleich zu den übrigen Bewertungen doch deutlich ab. Diesbezüglich hat im Rathaus bereits ein Elternabend stattgefunden, der sehr gut angenommen  wurde und bei dem Richtung Verwaltung und Kinderhaus offene Fragen angesprochen werden konnten.

 

 
 

Preis-Leistungs-Verhältnis in den Betreuungseinrichtungen

Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Kinderhäuser erhielt ebenfalls eine positive Bewertung. Hier fiel lediglich die Bewertung des Montessori-Kindergartens mit der Note 2,9 etwas kritischer aus. Dies hängt u.a. mit dem schlechten Zustand des Gebäudes, aber auch mit den Betreuungszeiten zusammen (siehe unten).
Die Gemeinde Allensbach veranschlagt im Landkreis Konstanz vergleichsweise sehr niedrige Kindergartengebühren. Die eher günstige Preisausgestaltung ist ein Teil der familienfreundlichen Ausrichtung. Der Kostendeckungsgrad der Gemeinde durch Elternbeiträge beträgt  knapp 13 %.

Grundsätzlich sollen Elternbeiträge nach den landesweiten Empfehlungen des Sozialministeriums, der beiden Kirchen und der kommunalen Landesverbände 20 % der Personal- und Sachkosten decken. Durch die jährliche Anpassung der Elternbeiträge entstehen keine unverhältnismäßig  hohen  Gebührensprünge für die Eltern.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass trotz angemessener Elternbeiträge eine Kostenunterdeckung für alle drei gemeindlichen Kindergärten bleibt.

 

 
 

Betreuungszeiten

Am meisten Kritik gab es von den Eltern für die Betreuungszeiten. Hier vergaben die Eltern im Durchschnitt nur die Note 2,7.  Dies hängt insbesondere mit den Nachmittagsangeboten zusammen. Im Kinderhaus Am Walzenberg und Kaltbrunn sind 10 Plätze  für eine zweitägige Nachmittagsbetreuung verfügbar. Das Kinderhaus St. Nikolaus bietet ein tägliches Nachmittagsangebot. Dieses  Angebot kann durch den Neubau des Kindergarten Montessori in Zukunft erweitert werden. Außerdem ist im Haushaltsplan 2018  ein  Budget von 80.000 € für einen Anbau am Kinderhaus Walzenberg vorgesehen. Dadurch kann die Einrichtung um einen  Schlafraum erweitert werden und perspektivisch können weitere Nachmittagsplätze angeboten werden. 

 

 
 
Gebäudezustand der Betreuungseinrichtungen

Das Urteil der Allensbacher Eltern über den Gebäudezustand der Einrichtungen fällt sehr uneinheitlich aus: So wird das Kinderhaus 

Am Walzenberg mit der Note 1,8 am besten bewertet, der Montessori-Kindergarten mit der Schulnote 5,1 mit Abstand am schlechtesten.

Das älteste Betreuungsgebäude der Gemeinde wird gemäß Gemeinderatsbeschluss ab dem Jahr 2018 neu gebaut und als  mindestens 3-gruppige Einrichtung neu organisiert.

 

 
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