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Bürgerdialog - Energie, Ressourcen, Klimaschutz

 

Im Hinblick auf die kalte Jahreszeit denken viele Menschen wieder an den steigenden Heizungsbedarf und auch an die Möglichkeit, Energie und Ressourcen zu sparen. Das Thema „Energie, Ressourcen und Klimaschutz“ wurde auch beim Bürgerdialog 2017 den Besuchern durch den gleichnamigen Arbeitskreis der Lokalen Agenda 21 präsentiert.

 

Stefan Werner ist seit der Gründung der Arbeitskreise Sprecher des Arbeitskreises „Energie, Ressourcen, Klimaschutz“ und setzt sich gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern für ein klimafreundliches und ressourcensparendes Allensbach ein.

 

Die Gruppe stellte beim Bürgerdialog die bisherige Arbeit und das selbst entwickelte Energie- und Klimaschutzkonzept vor und bat die Besucher um Ihre Meinung und eigene Anregungen.

 

Der ebenfalls anwesende Energieberater der Energieagentur Kreis Konstanz beriet die Bürgerinnen und Bürger zu Einsparungsmöglichkeiten bei Heizungsanlagen.

Nach der Veranstaltung haben weitere Interessierte zum Arbeitskreis hinzugefunden und ergänzen die Gruppe mit vielfältigem Wissen.

 

Seit der Bürgerdialogveranstaltung hat der Arbeitskreis Gespräche mit allen Fraktionen des Gemeinderats zum Allensbacher Energiekonzept geführt und um Unterstützung gebeten. Weiterhin stand das Thema Elektromobilität im Fokus des Arbeitskreises.

 

Auch über konkrete Fortschritte gilt es zu berichten. So konnte im vergangen Jahr auf Initiative des Arbeitskreises das Projekt „SoLAR“ (Smart Grid ohne Lastgangmessung Allensbach - Radolfzell) mit dem ISC Konstanz (International Solar Energy Research Center), den Stadtwerken Radolfzell sowie der Easy Smart Grid GmbH und dem EIFER (European Energy Research Center) aus Karlsruhe gestartet werden. Das Projekt wird vom Landesumweltministerium gefördert. Auf dem ehemaligen Broziat-Gelände entstehen 8 energiesparende Häuser mit 22 Wohneinheiten der Firma Kaufmann Bau GmbH. Der Strom und die notwendige Energie für die Heizung kommen aus Solaranlagen und einem Blockheizkraftwerk (BHKW). Dabei werden neben dem BHKW Wärmepumpen, Ladestationen für Elektroautos und sogar Haushaltsgeräte so gesteuert, dass möglichst viel vor Ort erzeugte, umweltfreundliche Energie auch vor Ort verbraucht wird. SoLAR wird in Allensbach demonstrieren, wie die Energiewende tatsächlich umgesetzt werden kann – ohne Strom aus Kohle und Atom und mit günstigen Energiepreisen.

 

Nach dem Bürgerdialog 2017 wurde, basierend auf den Hinweisen und Ideen, ein Maßnahmenkatalog erstellt, aus dem der Arbeitskreis bisher zwei Punkte abhaken konnte. Zum einen wurde über die CO2-Bilanz von Benzin- und Elektroautos im Mitteilungsblatt informiert und zum anderen wird mit dem Projekt „SoLAR“ eine Lösung für die Zwischenspeicherung erneuerbarer Energien demonstriert.

 

Der Arbeitskreis erhofft sich für die Zukunft eine gute Vernetzung mit der Verwaltung und dem Gemeinderat, um anstehende Projekte und Maßnahmen zu realisieren. Zusätzlich zur Planung einer Ladestation für Elektrofahrzeuge durch die Gemeinde sollten auch noch weitere Punkte des Energiekonzepts bald umgesetzt werden.

 

Auch wenn aus Sicht von Stefan Werner mit „SoLAR“ ein vielversprechendes Projekt anläuft, könnte noch mehr geschehen, wobei die Dringlichkeit des Klimaschutzes allen bewusst sein sollte. Allensbach ist für Stefan Werner „Ein Modellort für die Energiewende in Deutschland“.  Und mit weiteren Fortschritten könnte Allensbach als Modellort weit über die Region hinausstrahlen.

 

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