Verkehrsregelung in der Höhrenbergstraße wird geändert

In den vergangenen Monaten hat sich der Gemeinderat mehrfach mit der Verkehrssituation im Ort befasst. Im ersten Zug wurde ein Fahrradschutzstreifen in der Radolfzeller und Konstanzer Straße verwirklicht. Außerdem wurde die Steig zur Einbahnstraße umgewidmet und die Parkplätze bei der Bäckerei Ratzek verbreitert. Diese Maßnahmen haben an entsprechender Stelle die gewünschte Wirkung erzielt. Insbesondere das mit dem Radschutzstreifen einhergehende Parkverbot in der Ortsdurchfahrt ist sehr erfolgreich.

In einem Atemzug mit den bereits umgesetzten Maßnahmen wurde im Gemeinderat aber auch immer wieder angesprochen, die weiteren straßenverkehrlichen Engstellen anzugehen.

Die gemeindliche Verkehrskommission hat sich deshalb gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde nun mit der Höhrenberg- und Kapplerbergstraße befasst. In diesem Bereich ist ebenfalls die Parksituation und die erschwerte Durchfahrt ein Thema.

Klar ist, dass ein geordneter Parkverkehr auch zu einer durchaus gewünschten „Entschleunigung“ des Durchfahrtsverkehrs führt. In der Höhrenberg- und Kapplerberg- straße jedoch nimmt aus Sicht der Gemeindeverwaltung und der Verkehrskommission die Parksituation Ausmaße an, die nicht langfristig haltbar sind und zu Frustration im Straßenverkehr führen. Leider führt Begegnungsverkehr auf dem Schulweg auch immer wieder zum „Ausweichen“ auf den Gehweg.

Eine beschlossene Maßnahme wird daher in den kommenden Wochen umgesetzt: Das Parkverbot in der Höhrenberg- und
Kapplerbergstraße befindet sich derzeit auf der Südseite der Straße (Fahrtrichtung Konstanz). Auf der Nordseite in Fahrtrichtung Radolfzell darf bisher grundsätzlich geparkt werden.

Aufgrund der Verteilung der Querstraßen und der privaten Einfahrten wird es als sinnvoll erachtet, dieses Parkverbot „umzudrehen“ und auf die Nordseite der Straße zu verlegen. In Fahrtrichtung Radolfzell/Singen wird daher ein Parkverbot angeordnet und umgesetzt. So entstehen auf der Südseite der Straße die Parklücken.

Die Maßnahme bildet einen „runden Abschluss“ des Radschutzstreifens in der Ortsdurchfahrt. In der Konstanzer und Radolfzeller Straße ist auf der Südseite das Parken nicht mehr möglich. Die „freie Durchfahrt“ in Richtung Konstanz ist daher ohne Parkverkehr gewährleistet.

In der parallel verlaufenden Höhrenberg- und Kapplerbergstraße wird dies mit der beschlossenen Maßnahme nun umgekehrt
der Fall sein. Da in diesen Straßen künftig auf der Nordseite das Parken verboten ist, wird die Durchfahrt Richtung Radolfzell er- leichtert.

Auch der Radverkehr wird entsprechend beschildert. Aus diesem Grund ist nochmals eine besondere Aufforderung, dass nach wie vor Tempo 30 km/h für die Höhrenberg- wie auch die Kapplerbergstraße einzuhalten ist. Das gemeindliche Tempo-Display wird vermehrt in diesem Bereich zum Einsatz kommen. Zur Überwachung der Parksituation wird auch der Vollzugsdienst eingesetzt. Eine Idee in diesem Zusammenhang war auch, dass sich als logisches Ergebnis ein Radschutzstreifen auf der Nordseite der Höhrenberg- und Kapplerbergstraße anbietet. Dies ist allerdings im Tempo-30-Bereich verkehrsrechtlich nicht erlaubt.

Das Parkverbot auf der Nordseite der Höhrenberg- und Kapplerbergstraße wird zunächst zu Erprobungszwecken als temporäre Maßnahmen gekennzeichnet und getestet. Auf die sich ergebende Situation kann dann flexibel reagiert oder nachjustiert werden. Die Testphase von Verkehrsmaßnahmen hat sich schon beim Radschutzstreifen in der Ortsdurchfahrt bewährt. Erst bei einem „echten Test“ unter realen Bedingungen lassen sich die theoretischen Überlegungen erproben und die Wirkung nachvollziehen. In der Gemeinderatssitzung wurden außerdem die Hafner- und Kaltbrunnerstraße behandelt. Wunsch der Gemeine ist auch hier eine Regelung mit teilweisen Parkverboten sowie Radschutzstreifen zu erwirken. Dies wird jedoch zurückgestellt, bis die B33-Umleitung in diesem Bereich aufgehoben wird. Derzeit gilt deswegen ohnehin schon eingeschränktes Parken.

Außerdem hat der Gemeinderat sich für die Verlegung der Bushaltestelle im Gewerbegebiet ausgesprochen. Die derzeitige
Position der SBG-Haltestelle in Richtung Kaltbrunn befindet sich weit südlich des Gewerbegebiets beim Reiterhof. Mit der Entwicklung des Gewerbegebiets ist dies nicht mehr sinnvoll. Die Haltestelle wird daher nach Norden verlegt, gegenüber der Gewerbegebiet-Haltestelle in Fahrtrichtung Ortsmitte. Östlich der Kreisstraße befindet sich an dieser Stelle derzeit ein großes Hin- weis-Schild der Kreisstraße. In diesem Bereich wird die neue Bushaltestelle realisiert.

Letzte nderung: 19.4.2018
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