Biblisches Gelände, 1950

Die drei Reisen in China und der Mongolei 1927-1932 waren von entscheidender Bedeutung für seinen weiteren Weg als Maler und Schriftsteller. Die Begegnungen und Eindrücke hielt er in zahlreichen Gedichten, Erzählungen und Zeichnungen fest. Nach dem Studium in Wien und der Heirat mit der Malerin Elisabeth Kopriwa liess er sich 1935 in Allensbach nieder. Die wichtigste Begegnung für beide war 1936 die mit Otto Dix. Trotz der lebenslangen Freundschaft mit ihm, bemühten sie sich um ihren eigenen Weg. Sie lernten in Konstanz andere Maler kennen, mit denen sie die "Malergruppe 38" gründeten, die jedoch wegen des Krieges nur drei Ausstellungen erlebte. In seinem malerischen Werk zeigte sich Fritz Mühlenweg als Anhänger der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus. Seine Themen waren vorwiegend Landschaften, aber auch biblische und mythische Sujets mit naiven und auch humorvollen Elementen.

Im 2.Weltkrieg wurde er zum Zolldienst eingezogen. Während des Postenstehens arbeitete er an Nachdichtungen aus dem chinesischen Buch der Lieder, dem Schi-King. Diese Gedichtauswahl wurde 1946 veröffentlicht und war sein erstes gedrucktes Buch. Es folgte u.a. 1950 "In geheimer Mission durch die Wüste Gobi", das in acht Sprachen übersetzt wurde und 1955 den Gerstäcker-Preis erhielt.

 
 Biblisches Gelände, 1950

Die drei Reisen in China und der Mongolei 1927-1932 waren von entscheidender Bedeutung für seinen weiteren Weg als Maler und Schriftsteller. Die Begegnungen und Eindrücke hielt er in zahlreichen Gedichten, Erzählungen und Zeichnungen fest. Nach dem Studium in Wien und der Heirat mit der Malerin Elisabeth Kopriwa liess er sich 1935 in Allensbach nieder. Die wichtigste Begegnung für beide war 1936 die mit Otto Dix. Trotz der lebenslangen Freundschaft mit ihm, bemühten sie sich um ihren eigenen Weg. Sie lernten in Konstanz andere Maler kennen, mit denen sie die "Malergruppe 38" gründeten, die jedoch wegen des Krieges nur drei Ausstellungen erlebte. In seinem malerischen Werk zeigte sich Fritz Mühlenweg als Anhänger der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus. Seine Themen waren vorwiegend Landschaften, aber auch biblische und mythische Sujets mit naiven und auch humorvollen Elementen.

Im 2.Weltkrieg wurde er zum Zolldienst eingezogen. Während des Postenstehens arbeitete er an Nachdichtungen aus dem chinesischen Buch der Lieder, dem Schi-King. Diese Gedichtauswahl wurde 1946 veröffentlicht und war sein erstes gedrucktes Buch. Es folgte u.a. 1950 "In geheimer Mission durch die Wüste Gobi", das in acht Sprachen übersetzt wurde und 1955 den Gerstäcker-Preis erhielt.

Letzte Änderung: 23.1.2018
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