Allensbach hat's
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Allensbach hat's
Abfallkonzept | Wasser


 

Woher kommt unser Trinkwasser?

 

Die ersten Texte zu einer kommunalen Wasserversorgung stammen aus der Jahrhundertwende um 1900. In 1909 ist eine Wasserleitung ab den Mindelseequellen in Richtung Nägelried erwähnt. Daher hätte die Wasserversorgung Allensbach auch in 2009 das „Huntertjährige“ feiern können. Die Quellleitung kommt aus dem Bereich nördlich vom Mindelsee von oberflächennahen Quellen. Das Wasser fließt im Bereich Nägelried unter der aktuellen B33[neu]  nach Allensbach. Das Wasser aus den Mindelseequellen wird seit 1988 über einer Druckerhöhungsanlage und eine Ozonierung in das „Setze-Netz“ eingespeist. Der freie Zulauf aus den Quellen liefert täglich bis zu 300 m³ Trinkwasser. Diese kleine „Ozonierung“ ist die einzige Allensbacher „Wasseraufbereitung“.

Etwa ab 1962 sind in Allensbach die ersten Wasserzähler eingesetzt worden.

 

Tiefbrunnen in der „Setze“

In der Nähe vom Sportplatz / Bodanrückhalle befindet sich der Tiefbrunnen „Setze“. Normalerweise werden hier bis rund 500 m³ Trinkwasser aus der Tiefe gefördert. Dafür stehen 4 große Pumpen zur Verfügung. Die maximal erlaubte Förderleistung liegt bei rund 1000 m³. Das aus einer Tiefe von mehr als 30 m gezogene Wasser versorgt einen Großteil des Ortsbereiches von Allensbach.

 

Tiefbrunnen „Hegne 2004“

Im Vorgriff auf den Bau der B33[neu] ist ein bestehender Tiefbrunnen weg von der Bahnlinie an den Waldrand verlegt worden. Im Juni 2004 ging dieser in Betrieb und fördert aus rund 30 bis 40 m Tiefe täglich 250 m³ Trinkwasser. In Spitzenzeiten könnten es auch 750 m³ sein. Versorgt werden von hier die Ortsteile Hegne, Kaltbrunn und Langenrain-Freudental, die Kliniken Schmieder und das Gewerbegebiet im Reihetal. 

 

Verbund und Prozess-Leit-System

Die einzelnen Förderanlagen sind über ein Leitungsnetz miteinander verbunden. So wäre es möglich, dass z. B. bei einer Reparaturmaßnahme in der Setze auch Allensbach über den Tiefbrunnen Hegne versorgt werden könnte, oder umgekehrt. Dies alles wird großteils zentral gesteuert und permanent überwacht. In 2017 / 2018 ist geplant, dass das bestehende Prozess-Leit-System mit der Zentrale im Bauhof und bei den Stadtwerken in Radolfzell ein komplettes „Update“ erfährt.

 

Hochbehälter (Wasserspeicherung)

 

Hochbehälter Walzenberg

Der Hochbehälter für die Versorgung von Allensbach ist auf dem Walzenberg und ein beliebter Aussichtspunkt. Hier werden 600 m³ Wasser zur Verfügung gestellt.

Der Hochbehälter Hegne liegt  etwas versteckt im Wald in Richtung Dettingen und speichert 150 m³ Trinkwasser.

Die Klosteranlagen in Hegne besitzen eine eigene Wasserversorgung. Die beiden getrennten Netze sind jedoch über einen Schieber miteinander verbunden und könnten gekoppelt werden.

Oberhalb von Langenrain in Richtung Hof Höfen werden 250 m³ Wasser im Hochbehälter Langenrain bevorratet.

Der Hochbehälter Kaltbrunn hat ein Volumen von 500 m³.

Bei diesen Größen sind die künftig zu versorgenden Einwohner und eine Löschwasser-Reserve mitgerechnet.

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