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 Gnadensee
 

Woher der Gnadensee seinen Namen hat

eine Legende erzählt:

 

Die Klosterinsel Reichenau galt nach dem Willen des Klostergründers als heiliges Eiland. Dort wurden zwar Todesurteile gefällt, vollstreckt werden durften sie jedoch nur auf dem Festland.

Nach der Urteilsverkündung wurde dann der Delinquent mit dem Schiff nach Allensbach gebracht. Dort stand bereits im Mittelalter der Galgen der Abtei Reichenau. Läutete während der Überfahrt ein Glöcklein wurde der Verurteilte begnadigt und auf dem Festland auf freien Fuß gesetzt, nicht ohne ihm das Versprechen abgenommen zu haben, sich nie mehr in der Gegend blicken zu lassen.

Seither, so die Legende, heißt der Teil des Untersees zwischen der Insel Reichenau und Allensbach Gnadensee und noch heute mahnt der Galgenacker zwischen Hegne und Allensbach an diese Zeit der Geschichte.

 

Wie der Gnadensee tatsächlich  zu seinen Namen kam…

 

Einst hieß der Gnadensee „Allensbacher See“, Ower See (Ower=Auer=Reichenauer), „Innerer See“ und „unseres Herrn von Ow See“. Der Herr der Reichenau, der Grundherr, war der Abt. 1540 wurde das Reichenauer Gebiet in das Territorium der Fürstbischöfe von Konstanz eingegliedert. Somit war der Fürstbischof von Konstanz der Grundherr. Der Seeteil zwischen Allensbach und der Insel Reichenau hieß infolge „Seiner Fürstlichen Gnaden See“, später abgekürzt „Gnadensee“.

 

Tatsache ist auch, dass auf der friedlichen Klosterinsel zwar Urteile gesprochen, aber nicht vollstreckt wurden. Bevor der Verurteilte mit dem Schiff nach Allensbach zur Hinrichtung übergesetzt wurde, erhielt er im Namen des Klosters ein Krüglein mit Rotwein als „letzten Labetrunk“.

 

Bereits 1540 wurde der Galgenacker erwähnt. Bei späteren Ausbesserungen des Galgens wollte kein Handwerker diese Arbeiten übernehmen und seine Hände damit beflecken. Deshalb wurden zur Wiederherstellung alle Bauhandwerker aus Reichenau, Wollmatingen, Hegne, Allensbach und Markelfingen hinzugezogen, damit keine Innung der anderen die Beteiligung an dem schändlichen Geschäft vorwerfen konnte.

1770 fand auf dem Galgenacker die letzte Hinrichtung statt.

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