Allensbach hat's
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Allensbach hat's
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Allensbach

Allensbach wird 724 erstmals in der Gründungsurkunde des berühmten Inselklosters Reichenau erwähnt. Die Besiedlung des Dorfes ist aber schon viel älter, wie Funde von historischen Pfahlbauen beweisen. Allensbach gehörte jahrhundertelang dem Kloster Reichenau. Wegen der guten schifffahrtsmäßigen Lage bildete es gewissermaßen den Brückenkopf auf dem Festland für die Versorgung der Insel.

 

Im Hochmittelalter war Allensbach ein wehrhaftes, kleines Städtchen. Eine Stadtmauer mit Graben, Wall und Stadttürmen waren äußere Zeichen.

 

 

Im 16. Jahrhundert gelangte Allensbach in den Besitz des Bistums Konstanz. Der 30-jährige Krieg setzte dem Ort besonders zu. Wiederholt wurde Allensbach besetzt, geplündert und sogar angezündet. In den Wirren des 30-jährigen Krieges sind die früher einmal belegten Stadtrechte "untergegangen".

 

 

1803 erlebte Allensbach den letzten Besitzerwechsel und kam zum neuen Staat Baden. Im Jahr 1848/49 führte der Revolutionärszug von Friedrich Hecker von Konstanz über Allensbach. Hecker machte im Ort Station und hielt im ehemaligen Gasthof "Löwen" (heute Verwaltungsgebäude und Altenwohnanlage gegenüber dem Rathaus) eine Rede, die begeistert aufgenommen wurde.

 

 

Ein wichtiger Wirtschaftsimpuls für Allensbach im 19. Jahrhundert war der Bau der Schwarzwaldbahn von Offenburg nach Konstanz. Er brachte dem Ort einen gewissen Wohlstand. Trotzdem ging es nur langsam wirtschaftlich aufwärts.

 

 

Der 1. Weltkrieg und die Not der Nachkriegsjahre verzögerten die wirtschaftliche Erholung erneut. Allerdings gelang es bereits 1928 mit dem Tourismus ein neues wirtschaftliches Standbein zu erschließen. Bis heute ist die Ferienerholung für Allensbach ein außerordentlich wichtiger Wirtschafts- und Imagefaktor.

 

 

Im 2. Weltkrieg blieb die Gemeinde selbst weitestgehend unversehrt. Die Jahre nach 1945 waren aber in Allensbach, wie auf dem gesamten Bodanrück, sehr harte Jahre. Allenbach gehörte damals zur französischen Zone.

 

 

Die Lage besserte sich aber in den Folgejahren wieder. Bereits 1947 zogen Frau Prof. Dr. Elisabeth Noelle und ihr Mann, Peter Neumann, nach Allensbach und gründeten in einer Garage am See das inzwischen weltbekannte Institut für Demoskopie Allensbach. Weitere Betriebe und Unternehmen siedelten sich an und erste Neubauten entstanden. Erfreulicherweise kam auch der Tourismus wieder in Gang. In den 60er Jahren vollzog sich insbesondere in der früher dominierenden Landwirtschaft ein Strukturwandel. Immer mehr bäuerliche Betriebe gaben auf. Gleichzeitig wurden in Allensbach größere Baugebiete ausgewiesen.

 

 

Allensbach ist traditionell eine Gemeinde mit einer relativ hohen Zahl an Berufspendlern. Mit der Ansiedlung der Kliniken Schmieder im Jahre 1974 ist es gelungen, einen mittlerweile mit über 400 Arbeitsplätzen sehr wichtigen Arbeitgeber anzusiedeln. Die neurologische Rehabilitationsklinik ist darüber hinaus wichtiger wirtschaftlicher Impulsgeber für den Ort.

 

 

Im Jahre 1974 wurden im Rahmen der Gemeindereform die früher selbständigen Gemeinden Langenrain-Freudental und Kaltbrunn nach Allensbach eingemeindet. Zum 1. Januar 1975 folgte die Gemeinde Hegne.

 

 

Seit Mitte der 70er Jahre ist Allensbach zusammen mit der Gemeinde Reichenau und der Stadt Konstanz in einer vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft zusammengeschlossen. Schwerpunkt dieser Zusammenarbeit ist die gemeinsame Flächennutzungsplanung.

 

 

Allensbach und seine Ortsteile Hegne, Kaltbrunn und Langenrain-Freudental wurden seither zu einem modernen Wirtschaftsstandort und zugleich attraktiven Wohnort mit hoher Lebensqualität am See.

 

Die ehemaligen Pfahlbausiedlungen im Allensbacher Strandbad wurden 2011 von der UNESCO in die Liste der Welterbestätten aufgenommen. Eine Dokumentation über die Pfahlbausiedlungen finden Sie im Archäologie- und  Heimatmuseum.

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Beschreibung Wappen

Das Kreuz im Allensbacher Wappen deutet auf die frühere Zugehörigkeit zum Kloster Reichenau hin  und der Ring entstammt dem Wappen des  Abtes Markus von Knöringen. Die Fische, die auf den Ring zuschwimmen, sollen auf den reichen Fischfang hinweisen.